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Die Auktionsprofis - Spezialisten für  Vermieterpfandrechtsversteigerungen

Rechtsanwälte und Vermieter vertrauen auf unsere Kompetenz 

Sie nutzen Ihr Vermieterpfandrecht - wir schaffen die Lösungen

Die rechtssichere und kostengünstige Alternative bei der Beräumung

Räumung blockierter Mietobjekte - der Weg zur einfachen und kurzfristigen Lösung

Sind Sie mit Ihrer Geduld am Ende, weil Ihre Immobilien wegen Zahlungsunfähigkeit, Todesfall oder Insolvenz des Mieters blockiert sind? Fragen Sie sich als gewerblicher Vermieter warum im Insolvenzfall ein Großteil Ihrer Mietforderungen durch das teure Verfahren aufgebraucht wird?

Seit vielen Jahren führen wir öffentliche Vermieterpfandrechtsversteigerungen nach dem sogenannten "Berliner Modell" durch. Wir bewirken eine rechtssichere Alternative zur teuren Zwangsräumung.  

Mit der Novellierung des Mietrechts wurde durch den § 885 a ZPO das praxisbewährte Modell der "Berliner Räumung" in das Gesetz aufgenommen. Trotz jahrelanger Widerstände fand unsere Rechtsauffassung nun ihre gesetzliche Grundlage.

Wir führen die Versteigerungen vor Ort im Mietobjekt durch. Das vermeidet Lager- und Transportkosten. Der Käufer erhält mit dem Zuschlag die Auflage der besenreinen Beräumung. Wir haben Kontakt zu tausenden Kaufinteressenten. Auch für den Fall, dass sich kein Käufer findet, sorgen wir für eine rechtssichere und kostengünstige Lösung.

Der Gesetzgeber privilegiert den Verkauf von Pfändern über den Weg der öffentlichen Versteigerung. Die Durchführung der Pfandversteigerung ist für den Vermieter ganz einfach. DIE AUKTIONSPROFIS stehen dabei als bewährter Partner zur Verfügung.

In Nachlassfällen, auch bei noch nicht durch das Nachlassgericht freigegebenen Objekten, unterstützen wir Vermieter durch Anwendung ihres Vermieterpfandrechts, blockierte Immobilien kurzfristig frei zu bekommen. Die Korrespondenz mit Nachlassgerichten, Nachlasspflegern und Behörden wird von uns übernommen.

Wir können bei der Forderungsrealisierung und der Durchführung einer rechtssicheren Beräumung immer dann am besten helfen, wenn bei Zahlungsproblemen sofort gehandelt wird.

Wir erhalten zahlreiche telefonische Anfragen zur Abwicklung von Vermieterpfandrechtsversteigerungen nach der Berliner Räumung oder dem § 885 a ZPO. Auf dieser Website haben wir deshalb alle Antworten auf die wesentlichen Fragen - auch für juristische Laien verständlich - ausführlich dargestellt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir eine allgemeine kostenlose telefonische Beratung nicht leisten können - genausowenig wie Rechtsanwälte oder Gerichtsvollzieher eine qualifizierte Beratung kostenlos erteilen. Wenn Sie uns hingegen mit einer Beratung

beauftragen, werden wir gerne die praktische Umsetzung des Vermieterpfandrechts sowie dessen Implementierung in Ihr Forderungsmanagement detailliert mit Ihnen behandeln.

 

So können wir helfen:

Bei konkret anstehenden Fällen bitten wir Sie um folgende Vorgehensweise:

DURCHFÜHRUNG

Einfach und schnell
 
Wir können Ihnen helfen, Ihr blockiertes Mietobjekt schneller und vor allem wesentlich preiswerter, als es der Gerichtsvollzieher mit Spedition durchführt.
 
Bei unserer Beauftragung haben Sie noch einen weiteren Vorteil: Sie sparen die Beräumungskosten. Wir versteigern mit der Auflage der besenreinen Beräumung.

Der Gesetzgeber privilegiert den Verkauf von Pfändern über den Weg der öffentlichen Pfandrechtsversteigerung, so dass bei rechtskonformer Durchführung die Haftungsrisiken weitesgehendt ausgeschlossen sind.

Sie können den Vorgang von Ihrem PC aus einleiten:

DURCHFÜHRUNG

Dann kümmern wir uns um alles Weitere, und Sie können Ihre Wohnung oder Gewerbeobjekt  schnellstmöglich weiter vermieten. 

Die gesetzeskonforme Durchführung wahrt die Rechte von Vermieter und Mietschuldner und vermeidet teuren Rechtsstreit

Der vom Gesetzgeber vorgeschriebene Weg des Pfandverkaufs gibt Ihnen als Gläubiger die notwendige Rechtssicherheit. Um Rechtsfriede zu gewährleisten, privilegiert der Gesetzgeber den Verkauf von Pfändern über den Weg der öffentlichen Versteigerung oder des Freihandverkaufs. 14 gute Gründe, warum Sie uns einschalten sollten:

1.
Zuverlässigkeit der Schätzung: Das OLG Köln geht von der Zuverlässigkeit der Schätzung durch das von einem allgemein öffentlich bestellten, vereidigten Versteigerer betriebenen Auktionshaus aus. Dieses Urteil ist bei der Bewertung von Sicherungsgütern relevant.

2. Gewährleistungsausschluss:
Laut BGH Urteil vom 09.11.2005 kann der allgemein öffentlich bestellte, vereidigte Versteigerer jegliche Gewährleistung für alle Sachen, die im Wege der durch ihn durchgeführten öffentlichen Versteigerung" verkauft werden, ausschließen.

3. Gutgläubiger Erwerb: Im Normalfall gilt der zwingende Grundsatz: Kein gutgläubiger Erwerb von abhanden gekommenen Sachen, d.h. der Käufer kann nicht Eigentümer von gestohlenen, verloren gegangenen oder sonst abhanden gekommenen Sachen werden. Gleich ob Baumaschinen, Kunstwerke oder KFZ: Laut § 935 Abs. 2 BGB sind aber alle Sachen, die im Wege der öffentlichen Versteigerung gekauft wurden, gutgläubig erworben.

4. Ausschluss von Eigentumsvorbehaltsansprüchen: Bei Verkäufen nach §§ 372 bis 380, 382, 383 und 385 BGB wegen Annahmeverzug sind eventuelle Eigentumsvorbehaltsansprüche von Seiten Dritter ausgeschlossen. Laut 885 a ZPO Mietrechtsänderungsgesetz kann der Vermieter jetzt die Sachen nach §§ 372 bis 380, 382, 383 und 385 des Bürgerlichen Gesetzbuchs verwerten lassen. Das bedeutet: eventuelle Eigentumsvorbehaltsansprüche von Seiten Dritter sind ausgeschlossen. Eine Androhung der Versteigerung findet in diesem Fall nicht statt.

5. Prioritätsprinzip: Insolvenzverwalter und Vermieter stehen im Konkurrenzverhältnis. Der Gläubiger strebt eine seine Forderungen deckende, zeitnahe Verwertung seiner besicherten Forderungen an. Die Bemühungen des Insolvenzverwalters zielen auf Anreicherung der Masse, auf einfach umsetzbare Verwertungsmaßnahmen - und aus dem wirtschaftlichen Interesse des Insolvenzverwalters heraus auf Deckung der eigenen Kosten und Gebührenansprüche. Im Insolvenzfall gilt das Prioritätsprinzip. Gelingt es dem Gläubiger unter Beachtung aller rechtlichen Vorgaben, einen Monat vor Insolvenzeröffnung sein Pfandrecht rechtzeitig gelten zu machen, hat der Insolvenzverwalter nach § 88 InsO das Nachsehen. Der Gläubiger kann selbst verwerten lassen. Hat die Verwertung des Sicherungsguts bereits vor der Insolvenzeröffnung stattgefunden, geht eine Anfechtungsklage des Insolvenzverwalters mit der Begründung, der Masse sei durch die Verwertungskosten- oder der Feststellungskostenpauschale entgangen, ins Leere (vgl.: BGH- Urteile vom 20.11.2003 und 23.09.2004).

6. § 1238 BGB (1) Bargeldprinzip: Das ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn Insolvenz des Schuldners droht. Wenn kein Vorsatz nach § 133 Abs 1 der InsO besteht, ist kein Rückschlag durch den Insolvenzverwalter möglich.

7. Stillschweigen: Der allgemein öffentlich bestellte, vereidigte Versteigerer ist gegenüber Dritten über die bei Ausübung seiner Tätigkeit erlangten Kenntnisse
zu Stillschweigen verpflichtet.

8. Kein Rücktrittsrecht des Pfandkäufers: Beim Verkauf im Wege der öffentlichen Versteigerung gibt es für den Käufer kein Rücktrittsrecht vom Kaufvertrag. Mit Zuschlag geht der Gegenstand mit allen Rechten und Pflichten unwiderruflich in das Eigentum des Käufers über.

9. Surrogatsprinzip: Eine Pfandrechtsverwertung erfolgt nach dem Surrogatsprinzip. Das bedeutet, es wird der Sachwert in Geldwert gewandelt. Es wird der für diesen Zeitpunkt und Ort mögliche Marktpreis festgestellt. Gegenüber dem eigenhändigem Verkauf fällt keine doppelte Umsatzsteuer an. Wenn die Pfandrechtsverwertung nach dem geregelten Verfahren durchgeführt wird, kann ein Verschleuderungsvorwurf nicht erhoben werden. Auch eine Verwertung an nur einen Käufer zu 1 (ein) Euro ist eine rechtmäßige Verwertung.

10. Geregeltes Verfahren: Öffentliche Versteigerungen oder Freihandverkäufe bei Pfand- und Notverkäufen sind vom allgemein öffentlich bestellten, vereidigten Versteigerer durchzuführen (Legaldefinition nach § 383 Abs. 2 BGB). Das ist deshalb so geregelt, weil der jeweilige Eigentümer des Versteigerungsguts keinen Einfluss auf Preis und Mindestgebot nehmen kann und er sich auf die Zuverlässigkeit und Sachkunde des Versteigerers verlassen können muss. Dadurch wird sichergestellt, dass die Verwertung nach den in BGB, HGB, ZPO, Zwangsverwaltungsgesetz, Pfandleihverordnung, GmbHGB, AktG und Versteigererverordnung u.s.w. geregelten Verfahren durchgeführt wird.

11. Faire Abwicklung: Der allgemein öffentlich bestellte Versteigerer ist darauf vereidigt, seine Aufgabe gewissenhaft und unparteiisch zu erfüllen. Er hat die Rechte aller Beteiligten des Vermieters, Mietschuldners und Käufers im Verfahren zu wahren. Zu berücksichtigen sind die einschlägigen Bestimmungen des BGB, HGB, ZPO, Zwangsverwaltungsgesetz, Pfandleihverordnung, GmbHGB, AktG und Versteigererverordnung. Bei leistungsgestörten Verträgen ist die Realisierung der Forderungen über den üblichen Rechtsweg des Mahn-, Klage- oder Insolvenzverfahren für den Gläubiger zeitaufwendig und kostenintensiv. Die Besitzer von Pfandrechten sind hier mit Sonderrechten ausgestattet. Sie können bei der Forderungsrealisierung ein vereinfachtes Verfahren anwenden.

12. Vereinfachtes Verfahren: Abgesehen von dem Fall des § 371 Abs. 3 HGB ist die Verwertung des Pfandes nicht davon abhängig ist, dass der Pfandgläubiger einen vollstreckbaren Titel gegen den Eigentümer hat. Die Durchführung des Verfahrens ist dadurch kostengünstiger und wird erheblich beschleunigt. Das ist im Interesse von Vermieter und Mietschuldner. Weil aber hierbei die Rechte des Mietschuldners nicht durch ein Gerichtsverfahren überprüft werden, schreibt der Gesetzgeber die Verwertung durch dazu berechtigte Personen als Kontrollinstanz vor.

13. Legale Abwicklung:
Grundsätzlich ist zu beachten: dass in Veermieterpfand genommene Gegenstände nicht Eigentum des Vermieters sind! Ein Vermieter darf darüber nicht nach Gutdünken verfügen. Von Seiten Dritter können berechtigte Ansprüche bestehen, die dem Vermieter nicht bekannt sind! Dem Mietschuldner steht das Recht zu, dass das Pfand nach gesetzlichen Bestimmungen des Pfandrechts verkauft wird.
Vgl. § 1244 BGB Rechtswidrige Veräußerung (1): Die Veräußerung des Pfandes ist nicht rechtmäßig, wenn gegen die Vorschriften des § 1228 Abs. 2, des § 1230 Satz 2, des §1235, des §1237 Satz 1 oder des § 1240 verstoßen wird. Nicht gesetzeskonforme Pfandrechtsverwertung können zivil- und strafrechtliche Konsequenzen haben.

14. Ordnungsamt und IHK. Jede Versteigerung wird von uns beim zuständigen Ordnungsamt und der IHK zur Überprüfung angemeldet.

Überschaubare Kosten

Gerade bei den juristischen Laien unter den Vermietern besteht die irrtümliche Auffassung, dass der Versteigerer kostenlos für sie tätig werden solle. "Ich dachte, Sie bedienen sich am Aufgeld", heißt es. In der Praxis ist dem aber nicht so.

Vermieterpfandrechtsversteigerungen werden als öffentliche Versteigerungen im Namen und im Auftrag des Vermieters durchgeführt. Das bedeutet, dass der Versteigerer, was die Werthaltigkeit der in Pfand genommenen Gegenstände betrifft, nicht ins Obligo gehen kann. Pfandrechtsversteigerungen sind ein hoheitlicher Akt, deren Durchführung mit erheblichen Aufwand verbunden ist. Die Abwicklung erfordert umfangreiche und detaillierte juristische Kenntnisse bei der praktischen Umsetzung des Pfandrechts. Allgemein öffentlich bestellte, vereidigte Versteigerer sind erfahrene und kompetente Dienstleister in Pfandrechtsangelegenheiten und sind darauf vereidigt, ihre Aufgabe unabhängig und gewissenhaft durchzuführen. Kaum ein Fall gleicht dem anderen, weshalb stets die besonderen juristischen Aspekte zu berücksichtigen sind. Vermieterpfandrechtsversteigerungen bei Wohnmietverträgen stellen eine kostengünstigere Beräumung als andere Vorgehensweisen dar und können aufgrund der hochqualifizierten Voraussetzungen nicht zum Billigtarif abgewickelt werden. Die Beauftragung des allgemein öffentlich bestellten, vereidigten Versteigerers bewirkt neben der Forderungsrealsierung durch Pfandverkauf insbesondere die schnelle und rechtssichere Beräumung.  

Vermieter sind aufgrund ihres gesetzlichen Vermieterpfandrechts privilegiert, denn sie müssen bei Zahlungsausfall nicht den üblichen Rechtsweg des Mahn-, Klage- oder Insolvenzverfahrens beschreiten. Sie können bei der Forderungsrealisierung ein vereinfachtes Verfahren anwenden, bei dem die Verwertung des Pfands nicht von dem Besitz eines vollstreckbaren Titels gegen den Eigentümer abhängig ist. Die Durchführung  des Verfahrens ist dadurch kostengünstiger und wird erheblich beschleunigt. Das liegt im Interesse von Gläubiger und Schuldner. Weil hierbei die Rechte des Schuldners nicht durch ein Gerichtsverfahren überprüft werden, schreibt der Gesetzgeber bei der Verwertung als Kontrollinstanz ein geregeltes Verfahren vor nach BGB, HGB, ZPO, Zwangsverwaltungsgesetz, Pfandleihverordnung, GmbHGB, AktG und Versteigererverordnung. Deshalb ist es nachvollziehbar, dass die Beauftragung des vereidigten Versteigers mit Kosten verbunden ist. Die funktionierende Rechtsstaatlichkeit ist nicht umsonst oder zum Minimalpreis möglich. Wer die besonderen Privilegien des Pfandverkaufs in Anspruch nimmt, muss die damit verbundenen Kosten übernehmen.

Die Vergütung des öffentlich bestellten, vereidigten Versteigerers ist nicht mit der Gebühr des Gerichtsvollziehers vergleichbar. Gerichtsvollzieher sind Beamte und erhalten eine feste Besoldung einschließlich ihrer Pensionsansprüche vom Dienstherr, dem Staat. Die von den Gerichtvollziehern erhobenen Gebühren fließen in die Staatskasse. Der allgemein öffentlich bestellte, vereidigte Versteigerer ist ein selbstständiger Unternehmer und muss die Kosten für die Durchführung der Versteigerung unter betriebswirtschaftlichen Aspekten kalkulieren. 

Der Versteigerer haftet für schuldhafte Pflichtverletzungen unbeschränkt und persönlich. Von dieser Schadensersatzpflicht kann der Auftraggeber den Versteigerer nicht befreien. Die Vergütung des Versteigerers ist demzufolge immer auch eine Haftungsvergütung. Besonders qualifizierte Dienstleistungen wie Pfandrechtsversteigerungen haben einen angemessenen Preis.

Vermieter die die Kosten für die Beauftragung des Versteigers nicht übernehmen wollen, können den Weg der herkömmliche preußischen Räumung anwenden.

Als Alternative kann der Vermieter auf sein Pfandrecht zu verzichten und dem Mietschuldner anbieten, im Wege des Vergleichs gegen die entstandenen Forderungen seine Sachen abzuholen.

 
Vorteil:
Die Angelegenheit erledigt sich kurzfristig. Es fallen keine Kosten für den Versteigerer an.

Nachteile:
1. Wenn der Vergleich unter Einbeziehung eines Rechtsanwaltes zustande kommt,
fallen außergerichtliche Vergleichsgebühren nach Streitwert an.

2. Verzichtete Forderungen können nicht mehr als Verluste aus Vermietung und
Verpachtung steuerlich geltend gemacht werden.

3. Wenn sich die wirtschaftliche Situation des Mietschuldners bessern sollte, können
die Forderungen nicht mehr beigetrieben werden.

4. Die Forderungen können nicht verkauft werden.

5. Es wird auf einen eventuellen Verwertungserlös aus dem Verkauf des Pfandes
verzichtet.
 


Kostenberechnungsgrundlage

Im Vergleich zur herkömmlichen sogenannten preußischen Räumung durch
den Gerichtsvollzieher unter Einsatz eines Spediteurs werden Sie erheblich
sparen, wenn Sie uns einschalten. Denn
 Spediteure, die von Gerichtsvollziehern
ohne aufwendige Ausschreibung beauftragt werden, berechnen für
Verpackung, Abtransport und Einlagerung in der Regel mehrere tausend Euro. 

Die entstehenden Kosten für Vermieterpfandrechtsversteigerungen bemessen sich an
Werthaltigkeit des Pfands, Entfernung und Zeitaufwand. Sämtliche entstehenden Verwertungskosten sind vom Mietschuldner zu tragen und können gegen den
Versteigerungserlös aufgerechnet, oder als Verluste aus Vermietung und
Verpachtung steuerlich geltend gemacht werden.  

Bei Vermieterpfandrechtsverwertungen im Wohnungmietbereich haben Sie die Wahl
unter zwei
Vergütungsmöglichkeiten:

1. Stundenhonorar: Wir versteigern ohne Aufgeld für den Käufer. Vorteile: Das
Angebot ist für Kaufinteressenten attraktiver und hat möglicherweise höhere
Versteigerungserlöse zur Folge. Dem Auftraggeber steht der gesamte
Versteigerungserlös zur Verfügung. 
Wir arbeiten nach Stundenhonorar je angefangene Arbeitsstunde (Leistungsumfang: Vorbereitung der Versteigerung, Anmeldung der
Versteigerung bei IHK und Ordnungsamt, Pflichtanzeige zur Erstellung der
Öffentlichkeit,
Information des Schuldners, Bewerbung, Verkaufsgespräche mit
Interessenten, An- und Abfahrt und Durchführung der Versteigerung, Fakturierung an
die Käufer, Versteigerungsprotokoll, Nachbearbeitung) zzgl. Kilometergeld. Wenn wir
mehrere Versteigerungen hintereinander durchführen können, dann reduzieren sich
die Fahrtkosten.

2. Festpreis: Wir versteigern ebenfalls ohne Aufgeld für den Käufer. Vorteile:
Das
Angebot ist für Kaufinteressenten attraktiver. Dem Auftraggeber steht der gesamte
Versteigerungserlös zur Verfügung. Wir berechnen dem Auftraggeber eine
Grundpauschale (Leistungsumfang: Vorbereitung der Versteigerung, Anmeldung der
Versteigerung bei IHK und Ordnungsamt, Pflichtanzeige zur Erstellung der
Öffentlichkeit,Information des Schuldners, Bewerbung, Verkaufsgespräche mit
Interessenten, An- und Abfahrt und Durchführung der Versteigerung, Fakturierung an
die Käufer, Versteigerungsprotokoll, Nachbearbeitung) zzgl. Kilometergeld. Wenn wir
mehrere Versteigerungen hintereinander durchführen können, reduzieren sich die
Fahrtkosten.

Tipp: Fragen Sie Ihren Anwalt oder einen Großvermieter vor Ort, ob er Ihren Fall mit
anderen Vermieterpfandrechtsversteigerungen in Reihenfolge auf einen Tag
zusammenlegen kann. Das reduziert die Fahrtkosten.
 

Die Durchführung von Vermieterpfandrechtsverwertungen bei gewerblichen Mietverträgen berechnen wir nach anderen Kriterien. Sobald wir das Formular zur
Feststellung der Pfandreife sowie die relevanten Informationen und Abbildungen
zum Wert des Pfandes von Ihnen erhalten haben rufen wir Sie an, um die
weitere Vorgehensweise zu besprechen.

Wenn sich unter den in Pfand genommenen Gegenstände außergewöhnliche oder
besonders werthaltige Gegenstände (z. B. besondere Stilmöbel, Warenläger,
Sammlungen) befinden, empfiehlt sich zur Erzielung eines höheren
Versteigerungserlöses eine über die Pflichtanzeige hinausgehende Bewerbung.
Das trägt auch dazu bei einem Verschleuderungsvorwurf zu begegnen. 
Auf Wunsch bieten wir Ihnen über unsere Agentur weitergehende
Bewerbungsmöglichkeiten an. 

Durch ein Pfandrechtsverwertungsgutachten können Sie den
können wir für Sie
den voraussichtlichen Versteigerungserlös ermitteln.

Anmerkung: Ohne dass wir die in Pfand genommenen Gegenstände persönlich
in Augenschein genommen haben, geben wir aus rechtlichen Gründen vorab
keine schriftliche oder mündliche Angabe zu einem möglichen
Versteigerungserlös ab
.

Falls weitere Dienstleistungen - z.B. eine besondere Bewerbung - erwünscht oder notwendig sind, werden sie gesondert in Rechnung gestellt.

Ausnahmen:

Wenn sich unter den Pfändern Gegenstände befinden wie Kunstwerke, Antiquitäten, Musikinstrumente, KFZ, Schmuck, Uhren, originale Designer-Möbel, Porzellan, Massiv-Silbergerät, Sammlungen, Briefmarken, Münzen, Bücher, Wertpapiere, Warenläger und Maschinen - aber nur sofern diese tatsächlich hochwertig, wertvoll oder bedeutend sind - müssen sie in der Regel gesondert nach § 1236 BGB an einem geeigneten Ort verwertet werden.

Sondermüll: Entsorgungskosten sind vom Vermieter zu tragen.

TV-Decoder von Kabelfernsehanbietern und Krankenhilfsmittel aus dem Eigentum Dritter werden nicht verwertet.

Wir engagieren uns für bestmögliche Erlöse

Die Realisierung von leistungsgestörten Forderungen ist häufig emotional beeinflusst. Bei allen Meinungsverschiedenheiten: sowohl Vermieter als auch Mietschuldner eint das gemeinsame Interesse, dass bei der Verwertung des Pfands der bestmögliche Verkaufspreis zeitnah erzielt werden soll. Insbesondere bei der Pfandverwertung bedeutet Zeit gleich Geld. Der Vermieter wünscht eine schnelle Beräumung und seine Forderung möglichst deckenden Lösung; der Mietschuldner erwartet aus dem Verkauf des Pfands eine weitgehende Reduzierung seiner Verbindlichkeiten.

Unser eingespieltes Team verfügt über das Know-how, um Markt- und Handelsstrukturen zu analysieren. Wir generieren kurzfristig Bietinteressenten für alle Waren und Rechte. Aus unserer langjährigen Tätigkeit verfügen wir über Kontakte zu Tausenden von Käufern, national und international, für Pfänder aller Art. Das ermöglicht uns, regelmäßig bestmögliche Verwertungserlöse zu erzielen.

Der Vermieter kann sich an der Versteigerung beteiligen: § 1239 BGB (1) Mitbieten des Gläubigers. Erhält der Vermieter den Zuschlag, so ist der Kaufpreis als von ihm empfangen anzusehen. Das bedeutet, der Vermieter kann bis zur Höhe seiner Forderung, ohne dass er eine tatsächliche Zahlung für das Pfand leisten muss, mitbieten. Das Pfand geht dann in das tatsächliche Eigentum des Vermieters über, und er kann frei darüber verfügen. Der Vermieter behält die Kontrolle und kann verhindern, dass nicht unter seiner Preisvorstellung verkauft wird. Wenn das Pfand für einen geringeren Betrag als seine Forderung zugeschlagen wird, dann verbleibt ihm in Höhe des verbliebenen Betrags eine Forderung gegenüber dem Mietschuldner bzw. der Insolvenzmasse.

Die Produktzyklen werden immer kürzer, lassen die meisten Waren veralten und somit überproportional an Wert verlieren. Wenn Zahlungen ausbleiben ist es immer angebracht, die Verwertung zeitnah durchführen zu lassen.

Diese Vorteile bedeuten die beste Lösung

Der Gesetzgeber privilegiert den Verkauf von Pfändern über den Weg der öffentlichen Versteigerung. Dies bringt Ihnen geldwerte Vorteile, erspart Ihnen Aufwand und vermeidet Streitfälle.

Kurzfristige und kostengünstigere Beräumung: Im Gegensatz zur sogenannten preußischen Räumung durch den Gerichtsvollzieher entfallen die Kosten durch den von ihm beauftragten Spediteur. Wir versuchen nach Möglichkeit immer den Zuschlag mit der Auflage der besenreinen Beräumung zu erteilen.

Bessere Verwertungserlöse: Im Gegensatz zum Gerichtsvollzieher werden durch uns pro-aktiv nationale und internationale Kaufinteressente identifiziert und generiert. Für den Gerichtsvollzieher ist die Verwertung von Pfändern nur eine von vielen Tätigkeiten. Für uns zählt die optimale Pfandverwertung zur Kernkompentenz.

Optimierung des Verkaufserlöses: Wir können kurzfristig den Kontakt zu tausenden von Kaufinteressenten herstellen. Der Zuschlag erfolgt nicht an den Erstbesten, sondern es wird, wie vom Gesetzgeber gefordert, im Interesse von Gläubiger und Schuldner, der Käufer ermittelt, der bereit ist den Höchstpreis zu bezahlen.

Keine Umsatzsteuer: Aufgrund des Surrogatsprinzips fällt für den Auftraggeber keine Umsatzsteuer an. Die Umsatzsteuer ist vom umsatzsteuerpflichtigen Schuldner zu tragen.

Kein Verschleuderungsvorwurf: Die aktuelle Rechtssprechung bestätigt die Anerkennung der Schätzpreise des öffentlich bestellten, vereidigten Versteigerers.

Gewährleistungsansprüche von Seiten der Käufer sind ausgeschlossen.

Immer gutgläubiger Erwerb: Regressansprüche sind nach § 935 BGB (2) ausgeschlossen.

Vereinfachtes Verfahren: kein langwieriges gerichtliches Mahn- und Klage- oder Insolvenzverfahren

Schnell und kurzfristig: Es ist die zeitnahe Verwertung möglich, das bedeutet in den meisten Fällen höhere Verwertungserlöse.

Neutralität im Verwertungsverfahren: Als allgemein öffentlich bestellter, vereidigter Versteiger sind wir auf unsere Unabhängikeit im Verfahren vereidigt.

Streitvermeidung: Legale Verwertung nach den Bestimmungen des Pfandrechts.

Wir sind zur Verschwiegenheit gegenüber Dritten verpflichtet.

Terminierte Verkaufsabwicklung.

Vermeidung langwieriger Verkaufsverhandlungen.

Absolute Transparenz und Nachvollziehbarkeit gegenüber Gläubigern und eventuellen Drittanspruchsberechtigten.

Stornierungssicherer Verkauf: da kein Rücktritt vom Kaufvertrag möglich ist, ist der Zuschlag ist sofort bindend.

Sichere Zahlung: Sofort fällige Barzahlung nach Zuschlag.

Langjährige Erfahrung garantiert professionelle Durchführung.

Prioritätsprinzip: Die hohen Kosten eines Insolvenzverfahrens müssen bei rechtzeitiger Pfandverwertung nicht mitgetragen werden.

Keine Verkaufsrückabwicklung wegen Ansprüche von Marken oder Lizenzinhaber. Alle Sachen, die im Wege der öffentlichen Pfandrechtsverwertung verkauft wurden, dürfen über alle Vertriebskanäle weitervertrieben werden.

  Öffentliche Versteigerungen wegen : Insolvenzverwertung | Speditionspfand | Lagerpfand | Kommissionspfand | Vermieterpfand | § § 885 a ZPO, 825 ZPO | Annahmeverzug | sicherungsübereigneter Sachen u. Rechte | Kaduzierung | Pfandrecht an Rechten wie Aktien u. Unternehmensanteilen | Pfand wg. Erfüllungsvollzug | Werksvertragsunternehmerpfand | aus beidseitigen Handelsgeschäften | Immobilien aus Insolvenz | Pfändern| Pfandrechte am Anteil eines Miteigentümers

Bewertungen von Insolvenzgütern, Anlagevermögen und Gerichts- und Pfandverwertungsgutachten
Vorträge und Seminare zur Pfandrechtsverwertung in der Praxis

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